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Memminger Bündnis für Familien gegründet

Am 17. Mai 2004 wurde das Memminger Bündnis für Familien gegründet. Ziel dieses Bündnisses war und ist die Verbesserung der Lebenssituation von Familien in Memmingen

Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger teilte bei der Auftaktveranstaltung mit, dass das Bündnis auf eine Anregung der Bundesfamilienministerin Renate Schmidt zurückgeht, welche eine verstärkte Zusammenarbeit von Wirtschaft, Kommune und sozialen Institutionen angeregt hatte.

Auf dem ersten Treffen wurden die Grundlagen des Bündnisses gelegt. Wichtig ist, sich gegenseitig kennenzulernen, gemeinsame Ziele zu formulieren und Strukturen für eine nachhaltige Wirksamkeit zu schaffen. Dabei halfen die Ergebnisse eines Fragebogens, der an familienrelevante Institutionen zum Thema Familienfreundlichkeit ging. Damit  konnte ein besseres Bild von Potentialen und Bedürfnissen gewonnen werden, was wiederum auch einen Anknüpfungspunkt für die Arbeit des Bündnisses bildete.

Das Bündnis trifft sich inzwischen zweimal jährlich. Getragen wird es von bereits bestehenden Strukturen. Um eine bessere Vernetzung zu erreichen, wurde von dem gegründeten Arbeitskreis "vorhandene Angebote bündeln" der Memminger "Familienkompass" erstellt. Es handelt sich um einen Wegweiser mit wichtigen Adressen und Informationen zum Lebensalltag für Familien in Memmingen.

Was sich sonst noch seit der Bündnisgründung entwickelt hat, lesen Sie unter der Ruibrik "Bündnisprojekte und Aktivitäten".

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Mehr als 100 Lokale Bündnisse für Familie in Deutschland

Wir sind dabei - auch in Memmingen gibt es ein Bündnis
Pressebericht vom Juni 2004

Der erst im Januar von Bundesfamilienministerin Renate Schmidt ins Leben gerufenen Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ gehören nun deutschlandweit bereits mehr als 100 Bündnisse an. Zu den ersten 100 Bündnissen gehört das Bündnis für Familien in Memmingen. Mit mehr als 400 Bündnis-Repräsentanten feierte die Bundesfamilienministerin den Erfolg der Initiative auf dem zweiten bundesweiten Forum der Lokale Bündnisse für Familie am Montag in Berlin. Sie gab an, bei der Gründung der Initiative zwar optimistisch gewesen zu sein. Dass jedoch in weniger als elf Monaten 100 Bündnisse deutschlandweit entstehen würden, übertreffe alle Erwartungen. 

Die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ verbindet zwei Faktoren, die ihren großen Zuspruch in der Praxis ausmachen: den lokalen Ansatz und die gegenseitigen Vorteile für die verschiedenen Bündnis-Akteure. In den Städten und Gemeinden vor Ort wissen die Betroffenen selbst am besten, wo der Schuh drückt. Dabei sind die Probleme in den Kommunen oft ganz unterschiedlicher Natur. So kommt es, dass die Bündnisse verschiedene und oftmals neuartige Ansätze für mehr Familienfreundlichkeit verfolgen. Sie schaffen damit nicht nur Verbesserungen für die Familien selbst. Kommunen engagieren sich zum Beispiel in lokalen Bündnissen, weil sie Familienfreundlichkeit längst als Standortfaktor im Wettbewerb um die Ansiedlung von Unternehmen erkannt haben. Unternehmen wiederum sichern sich durch familienfreundliche Regelungen betriebswirtschaftliche Vorteile.

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingerichtete Servicebüro berät nicht nur bereits bestehende Bündnisse, sondern gibt auch Anregungen und Informationen zur Bündnisgründung. Insgesamt werden vom Servicebüro bereits 230 Standorte beraten, so dass weitere Bündnisgründungen erwartet werden. Die Hertie Stiftung hat sich bereit erklärt, ab Mitte 2006 die jetzt vom Bundesfamilienministerium geleistete Unterstützung für die Bündnisse fortzuführen und so den familienfreundlichen Klimawandel in Deutschland nachhaltig zu stützen. 

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Memminger „Bündnis für Familien“ präsentiert sich beim Regional Forum Wirtschaft in Ulm im Mai 2006

Familienministerin Ursula von der Leyen und DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun waren am 17. Mai zu Gast beim Regional Forum Wirtschaft, um Möglichkeiten einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Arbeitswelt zu diskutieren.

Organisiert wurde diese Veranstaltung als Gemeinschaftsinitiative der Ulmer / Neu-Ulmer Kammern und Verbände.

Im Vorfeld dieser Veranstaltung würdigte die Bundesfamilienministerin das Memminger „Bündnis für Familien“ als gelungenes Beispiel für erfolgreiche Familienpolitik in Bayern.

Neben verschiedener kleiner Aktionen hat das Bündnis im Mai 2006 einen „Familien-Aktiv-Tag“ organisiert und einen „Familienkompass“ veröffentlicht.

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